Behandlungen · Zahnaufhellung

Zahnaufhellung

Beim Bleaching werden die Farbmoleküle im Zahn mit peroxidhaltigen Gelen unter zahnärztlicher Aufsicht aufgehellt. Die Zahnoberfläche wird nicht abgeschliffen; bei richtiger Indikation entsteht kein Schmelzschaden.

Kurz gesagt

Bleaching hellt die Eigenfarbe der Zähne mit einem Peroxidgel unter zahnärztlicher Aufsicht um mehrere Stufen auf; das Praxisbleaching wirkt in einer Sitzung (60–90 Min.), das Heimbleaching mit individuellen Schienen dauert 1–2 Wochen. Füllungen und Kronen hellen nicht auf. Der Effekt hält je nach Gewohnheiten 1–3 Jahre; in der Schwangerschaft und bei unbehandelter Karies wird nicht gebleicht.

Warum verfärben sich Zähne?

Tee, Kaffee, Rauchen und farbige Lebensmittel verfärben die Oberfläche; mit dem Alter wird der Schmelz dünner und das Dentin darunter dunkler. Ein einzelner dunkler wurzelbehandelter Zahn ist ein Sonderfall und wird von innen aufgehellt. Tiefe Verfärbungen durch bestimmte Medikamente (Tetrazyklin) sprechen nur begrenzt an.

Methoden

In der Praxis: Das Zahnfleisch wird abgedeckt, ein hochkonzentriertes Gel aufgetragen und in 2–3 Zyklen à 15 Minuten mit Licht aktiviert. Sichtbares Ergebnis in einer Sitzung.

Zu Hause: Nach Abdruck werden dünne individuelle Schienen gefertigt; ein niedrig konzentriertes Gel wird einige Stunden täglich oder nachts getragen. In 1–2 Wochen ähnliches Ergebnis wie in der Praxis, mit weniger Empfindlichkeit und Farbkontrolle in Ihrer Hand.

Kombiniert: In der Praxis begonnen, zu Hause mit Schienen abgeschlossen – eine der haltbarsten Varianten.

Ablauf

  1. Untersuchung: Ursache der Verfärbung klären; Karies und Zahnfleischprobleme zuerst behandeln, Ausgangsfarbe dokumentieren.
  2. Reinigung und Politur: Oberflächenbeläge entfernen – oft allein schon ein deutlicher Unterschied.
  3. Praxis: Zahnfleischschutz, 25–40 % Wasserstoffperoxid-Gel, 2–3 Anwendungen à 15–20 Minuten; insgesamt 60–90 Minuten.
  4. Zu Hause: individuelle Schienen; 10–16 % Carbamidperoxid-Gel 4–6 Stunden nachts oder 1–2 Stunden tagsüber, 7–14 Tage.
  5. Kontrolle: Farbkontrolle nach 2 Wochen; Füllungen oder Kronen im Frontbereich können an die neue Farbe angepasst werden.

Danach und Haltbarkeit

In den ersten 48 Stunden „weiße Diät“ – kein Tee, Kaffee, Rotwein, dunkle Soßen oder Rauchen, da der Schmelz in dieser Zeit Farbstoffe leicht aufnimmt. Vorübergehende Empfindlichkeit klingt in 1–3 Tagen ab; eine Sensitiv-Zahnpasta und Pausen helfen. Das Ergebnis hält je nach Gewohnheiten 1–3 Jahre; kurze Auffrischungen mit den Schienen sind möglich.

Alternativen

Bei inneren Verfärbungen, die auf Bleaching nicht ansprechen (Tetrazyklin, Fluorose), Veneers oder Kronen; bei reinen Oberflächenbelägen genügt Reinigung und Politur.

Bitte beachten – wer eher nicht geeignet ist
  • Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Nicht unter 16 Jahren empfohlen.
  • Unbehandelte Karies, freiliegendes Dentin und Zahnfleischerkrankungen verursachen Schmerzen; sie werden zuerst behandelt.
  • Füllungen und Kronen im Frontbereich hellen nicht auf; Farbunterschiede sind möglich.

FAQ

Zahnaufhellung

Um wie viele Stufen wird es heller?

Das hängt von Person und Art der Verfärbung ab; das Praxisbleaching hellt meist um mehrere Stufen in einer Sitzung auf. Gelbliche Töne sprechen besser an als gräuliche. Ein Ergebnis kann nicht garantiert werden; Erwartungen werden bei der Untersuchung besprochen.

Werden meine Zähne empfindlich?

Kälteempfindlichkeit während und 1–2 Tage nach der Behandlung ist häufig und vorübergehend. Sensitiv-Zahnpasta und kürzere Zyklen mindern sie; beim Heimbleaching ist sie schwächer.

Schadet es dem Schmelz?

Bleaching unter Aufsicht in richtiger Konzentration und Dauer verursacht nachweislich keine dauerhaften Schmelzschäden. Unkontrollierte, hochdosierte und häufige Anwendung kann den Schmelz aufrauen.

Wie oft kann man wiederholen?

Eine Auffrischung alle 1–3 Jahre genügt meist. Häufigere Anwendung wird wegen des Empfindlichkeitsrisikos nicht empfohlen.

Wirken Drogerieprodukte?

Weißmacher-Zahnpasten entfernen Oberflächenbeläge, hellen die Zahnfarbe aber nicht auf. Streifen sind niedrig dosiert und bergen das Risiko des Zahnfleischkontakts; Anwendung ohne zahnärztliche Aufsicht wird nicht empfohlen.

Termin

Untersuchungstermin: Zahnaufhellung

Rufen Sie an, schreiben Sie per WhatsApp oder nutzen Sie das Formular; wir antworten während der Öffnungszeiten.