Behandlungen · Ästhetische Zahnmedizin
Ästhetische Zahnmedizin
Ästhetische Zahnmedizin bringt Farbe, Form, Größe und Stellung der Zähne in ein natürliches, zum Gesicht passendes Ganzes. Das Ziel ist nicht „weiß und gerade“, sondern ein gesundes, langlebiges Lächeln, das zu Ihnen gehört.
Ästhetische Zahnmedizin verbessert Farbe, Form und Stellung bei natürlichem Aussehen: Komposit-Bonding für kleine Korrekturen (ein Termin), Keramik-Veneers bei Farb- und Formproblemen (2–3 Termine) und Zirkon-/E-max-Kronen bei geschwächten oder stark gefüllten Zähnen. Die Methode wird durch Untersuchung, Fotoanalyse und ggf. digitales Smile Design festgelegt.
Welche Methoden gibt es?
Komposit-Bonding: Zahnfarbenes Komposit wird direkt am Zahn in einer Sitzung modelliert. Für kleine Absplitterungen, Lücken und Farbkorrekturen ist wenig oder kein Beschleifen nötig. Es hält weniger lang als Keramik, lässt sich aber leicht polieren und reparieren.
Keramik-Veneers: 0,3–0,7 mm dünne Keramikschalen, die auf die Zahnvorderseite geklebt werden – bei Farb-, Form- und leichten Stellungsproblemen. Es wird sehr wenig Schmelz entfernt, in geeigneten Fällen gar keiner. Farbstabilität und Glanz sind die Vorteile der Keramik.
Zirkonkronen: Metallfreie Keramikkronen, die den ganzen Zahn umfassen – bei großen Füllungen, wurzelbehandelten, frakturierten oder stark verfärbten Zähnen. Die Lichtdurchlässigkeit ähnelt dem natürlichen Zahn; am Zahnfleischrand entsteht keine dunkle Linie.
Für wen?
- Verfärbte Zähne, die auf Bleaching nicht ansprechen
- Abgebrochene, abgenutzte oder zu kleine Zähne
- Lücken (Diastema) und leichte Engstände
- Alte Füllungen und Kronen, die farblich nicht mehr passen
Bei deutlichem Engstand und Bissproblemen wird zuerst Kieferorthopädie erwogen; Zahnfleischerkrankungen und Karies werden vor jeder ästhetischen Behandlung behandelt.
Ablauf
- Untersuchung und Fotoanalyse: Zähne, Zahnfleischverlauf, Lippenlinie und Gesichtsproportionen werden beurteilt, Erwartungen besprochen.
- Vorbereitung: Karies, Zahnfleischentzündung und Zahnstein werden zuerst behandelt; ist eine hellere Farbe gewünscht, wird vorher aufgehellt.
- Design und Mock-up: Aus Abdruck oder Scan entsteht ein Modell; ein provisorisches Mock-up wird im Mund anprobiert und die Form gemeinsam festgelegt.
- Behandlung: Bonding in einer Sitzung; bei Veneers und Kronen Präparation, Abdruck, Provisorium und Einsetzen nach 1–2 Wochen.
- Kontrolle: Biss- und Zahnfleischkontrolle nach 1–2 Wochen; bei Bedarf eine Knirscherschiene.
Dauer und Termine
- Komposit-Bonding: 1 Termin, 30–60 Min. pro Zahn
- Veneers: 2–3 Termine in 1–3 Wochen
- Kronen (Zirkon / E-max): 2–3 Termine in 1–2 Wochen
- Kombiniert mit Bleaching: zuerst aufhellen, Farbwahl 2 Wochen später
Eingewöhnung und Pflege
Leichte Empfindlichkeit und das Gefühl, die Zähne seien „groß“, sind in den ersten Tagen normal und verschwinden in 1–2 Wochen. In der ersten Woche harte und klebrige Speisen meiden; Nägelkauen, Stifte oder Eis abgewöhnen. Bei Zähneknirschen bestimmt eine Nachtschiene weitgehend die Haltbarkeit. Halbjährliche Kontrollen genügen.
Alternativen
Bei kleinen Absplitterungen und Lücken schont Bonding die meiste Substanz und ist reversibel, verfärbt und verschleißt aber stärker als Veneers. Bei Engständen wird vor Veneers Kieferorthopädie (Aligner) erwogen, weil keine Zahnsubstanz entfernt wird. Ist nur die Farbe das Problem, kann Bleaching allein ausreichen.
- Unbehandelte Zahnfleischerkrankungen und Karies werden zuerst behandelt.
- Bei deutlichem Engstand und Bissproblemen wird zuerst Kieferorthopädie geprüft.
- Keramikrestaurationen werden Knirschern ohne Schutzschiene nicht empfohlen.
- Ist „strahlend weiß und flach“ die Erwartung, passt das oft nicht zu einem natürlichen Ergebnis; das wird beim Design geklärt.
FAQ
Ästhetische Zahnmedizin
Sehen Veneers natürlich aus?
Wenn Farbe, Form und Oberflächenstruktur auf Ihre übrigen Zähne und Gesichtszüge abgestimmt sind, sind Veneers von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden. Zu weiße, flache Oberflächen wirken künstlich; das wird beim Design gemeinsam entschieden.
Werden meine Zähne beschliffen?
Beim Komposit-Bonding meist nicht. Veneers brauchen ggf. 0,3–0,7 mm Schmelzpräparation, in manchen Fällen gar keine. Zirkonkronen erfordern mehr Präparation und werden meist bei bereits geschädigten Zähnen eingesetzt.
Wie viele Termine sind nötig?
Bonding ist in einer Sitzung fertig. Veneers und Kronen brauchen meist 2–4 Termine (Untersuchung/Design, Präparation und Abdruck, Einsetzen); die Laborzeit beträgt 5–10 Tage.
Kann man das mit Bleaching kombinieren?
Ja, aber die Reihenfolge zählt: zuerst aufhellen, dann 1–2 Wochen später die Farbe der Restaurationen wählen. Keramik und Komposit hellen sich nachträglich nicht auf.
Was passiert, wenn das Zahnfleisch zurückgeht?
Über die Jahre kann am Zahnfleischrand eine kleine Übergangslinie sichtbar werden. Zirkon und Veneers enthalten kein Metall, daher entsteht keine dunkle Linie; bei Bedarf wird der Rand angepasst oder die Restauration erneuert.
Termin
Untersuchungstermin: Ästhetische Zahnmedizin
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